Teilnehmende und Mitarbeitende des SRH Beruflichen Trainingszentrums Cottbus übergaben am 5. September Geschenke für die Kinder und Jugendlichen des Johanniter-Kinderhauses “Pusteblume” in Burg: Ein selbstgebautes Puppentheater sowie einen Scheck über 505 Euro. Das Geld stammt aus den Erlösen eines kleinen Weihnachtsmarktes im vergangenen Dezember.
“Wir wollten nicht nur Geld spenden, sondern auch etwas, mit dem Kinder sofort spielen können”, sagt Jannik Riemer, Standortleiter des SRH Beruflichen Trainingszentrums Cottbus. So entstand die Idee eines Puppentheaters, das Menschen mit verschiedenen psychischen Erkrankungen während ihrer beruflichen Rehabilitation in Cottbus fertigten.
Im SRH Beruflichen Trainingszentrum Cottbus bereiten sich Jugendliche und Erwachsene nach teils schweren psychischen Erkrankungen auf den Einstieg oder den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben vor. Die Teilnehmenden erproben sich in verschiedenen beruflichen Bereichen, erwerben Fachkenntnisse und steigern allmählich ihre Belastbarkeit. Das Puppentheater ist eines der Projekte, das gleichermaßen praktisches Arbeiten ermöglicht und soziale Kompetenzen fördert.
Das Johanniter-Kinderhaus “Pusteblume” in Burg beherbergt ein stationäres Kinder- und Jugendhospiz sowie eine Intensivpflege-Wohngruppe. Es vereint palliativpflegerische, medizinische und psychosoziale Betreuung für lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche und in einer Wohngruppe ein intensiv-medizinisches und pflegerisches Betreuungsangebot für schwerstkranke Kinder mit hohem Pflegebedarf.
“Wir freuen uns sehr über die Spenden”, sagt Hospizleiterin Daniela Konzack. “Das Puppentheater wird gemeinsam mit unserem heilpädagogischen Personal für besondere kleine Aufführungen eingesetzt. Wir möchten damit einen geschützten, kreativen Rahmen schaffen und unseren Kindern und Familien besondere gemeinsame Momente ermöglichen. Das Geld soll dazu beitragen, Ausflüge, Veranstaltungen oder therapeutische Angebote zu ermöglichen.”
